Die optimale Technologie für mehr Umsatz im Vertrieb

May 4, 2016

So finden Sie die beste Lösung für die Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Wettbewerbsvorteil. Dies gilt besonders für kleinere Software-Unternehmen, die mit viel größeren Organisationen konkurrieren. Mit der richtigen Collaboration-Technologie kann Ihr Vertriebsteam mehr Interessenten erreichen, da Entfernungen keine Rolle mehr spielen – und das ohne große Anfangsinvestitionen. Doch welche Technologie ist die richtige? Bei der Menge an Optionen auf dem Markt kann die Wahl der richtigen Lösung eine gewaltige Herausforderung darstellen.

Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei. Er beschreibt einen dreistufigen Prozess, mit dem Sie herausfinden, welche Collaboration-Lösung am besten zu Ihrem Unternehmen passt.

Wenn Sie tiefer in die Thematik einsteigen wollen, empfehlen wir Ihnen das Whitepaper „Kollaborations-Software: Ein Leitfaden für Käufer“ von Daniel W. Rasmus. Das Whitepaper bietet eine breite Palette an Beispielen und Erkenntnissen, die Ihnen helfen, die richtige Lösung zu finden und diente als primäre Quelle für diesen Kurzleitfaden.

 

1. Formulieren Sie Ihren Bedarf

Sie müssen zwei Arten von Anforderungen ermitteln: Erstens, was Sie aus geschäftlicher Sicht brauchen und zweitens, was Sie aus technologischer Sicht benötigen.

Geschäftskritische Anforderungen
Diese variieren je nach Unternehmen. Zu berücksichtigen sind die folgenden Faktoren:

  • Das Wettbewerbsumfeld – Die Softwarebranche ist oft technologisch an vorderster Front im Vergleich zu anderen Branchen, sodass es besonders wichtig ist, die neuesten Werkzeuge einzusetzen. Beginnen Sie mit Recherchen über den Wettbewerb. Welche Technologien setzen Ihre direkten Mitbewerber ein, wenn überhaupt? Ist es möglich, eine Collaboration-Technologie so einzusetzen, dass Sie sich von der Masse abheben?
  • Vorhandene Tools für die Zusammenarbeit – Welche Lösung für die Zusammenarbeit nutzen Sie zurzeit, wenn überhaupt? Erfüllen diese Lösungen Ihre Anforderungen? Falls nein, weshalb nicht? Worin liegen die Schwächen? Ist eine Integration mit wichtigen Anwendungen wie z. B. Microsoft Office möglich? Falls Sie mehrere Werkzeuge für die Zusammenarbeit einsetzen, können Sie diese gleichzeitig und störungsfrei verwenden?
  • Lokale und internationale regulatorische Anforderungen – Arbeiten Sie mit Interessenten oder Kunden in stark regulierten Branchen, wie z. B. dem Gesundheitswesen, Behörden oder dem Finanzdienstleistungssektor? Wenn ja, gibt es irgendwelche Anforderungen bezüglich Datensicherheit oder Datenschutz, die Sie beachten müssen, wenn Sie mit diesen Kunden online zusammenarbeiten?
  • Betätigungsfeld der Zusammenarbeit Befinden sich Ihre Interessenten und Kunden überwiegend in räumlicher Nähe zu Ihnen? Vertreiben Sie Ihre Produkte landesweit? Oder gar global? Was würde es für Ihr Geschäft bedeuten, wenn Sie eine noch größere Reichweite erzielen könnten? Welche Chancen könnten dadurch entstehen?

Technologische Anforderungen
Was auch immer Sie tun, stellen Sie sicher, dass Ihre Lösung für eine bessere Zusammenarbeit technisch nicht unnötig komplex ist. Sie soll die Arbeit vereinfachen und effektiver machen – Punkt. Folgende Faktoren sollten Sie unter anderem berücksichtigen:

  • Eigene technische Ressourcen – Können Sie auf den Support Ihrer internen IT-Abteilung zählen oder müssen Sie Schulungen und Support bei einem Partner oder Drittanbieter anfragen? Falls ja, wie viel kostet dieser Support und in welchem Umfang tragen diese Kosten zu den Gesamtbetriebskosten bei?
  • Sicherheits- und Verschlüsselungsanforderungen – Legen Sie (oder Ihre Interessenten) besonderen Wert auf hohe Datensicherheit? Ist dies der Fall, sollten Sie eine Lösung mit integrierten Datenschutzmechanismen wählen. Oder haben Sie vor, Ihre Daten auf andere Art und Weise zu schützen?
  • Vorhandene IT-Umgebung – Wenn Sie ein eigenes IT-Team haben, fragen Sie, ob eine Collaboration-Lösung Ihre bestehende IT-Umgebung zu sehr belasten könnte – vor allem Ihre Server und damit verbundenen Anwendungen. Welche Änderungen wären erforderlich, um eine neue Lösung aufzunehmen?

 

2. Legen Sie Ihre Kriterien fest

Beim Vergleichen verschiedener Lösungen ist es hilfreich, gemeinsame Kriterien anzuwenden, damit Sie klar und sinnvoll vergleichen können. Dadurch wird die Gefahr minimiert, dass Sie eine Funktion oder ein bestimmtes Merkmal zu sehr in den Mittelpunkt rücken und dabei andere Überlegungen vernachlässigen, die auf lange Sicht genauso wichtig - oder noch wichtiger - sind:

  • Benutzererlebnis – Wie einfach ist die Lösung zu implementieren und zu bedienen? Beachten Sie, dass eine kostengünstige Lösung, die zu kompliziert ist, wahrscheinlich nie verwendet wird – sodass sich diese letzten Endes als schlechte Investition erweist.
  • Leistungsfähigkeit – Wofür möchten Sie eine Lösung für bessere Zusammenarbeit einsetzen? Werden Sie diese hauptsächlich für Präsentationen verwenden? Ad-hoc-Meetings? Sowohl als auch? Wie hoch wäre die maximale Teilnehmerzahl bei einem Ihrer Meetings? Stellen Sie sicher, dass Ihre ausgewählte Lösung die erforderlichen Funktionen bietet, um ein effektives und effizientes Meeting zu gewährleisten, egal wie viele Teilnehmer Sie erwarten.
  • Technologie – Jede technische Umsetzung wird erfolgreicher, wenn Sie eng mit Ihren Technologieberatern zusammenarbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Ihr internes IT-Team oder einen externen Dienstleister handelt. Wichtig ist es, eine Lösung auf maximale Wirkung hin zu planen und zu implementieren, ohne die Unternehmens-IT zu überanstrengen.
  • Support und Wartung – Gibt es einen Online-Produkt-Support für die Lösung? Schulungsmöglichkeiten? „Just-in-Time“- Trainings, wie aufgezeichnete Web-Seminare? Gibt es professionelle Dienstleistungen für die Lösung von interner Stelle oder Drittanbietern? Falls nicht, wie ist Ihr Plan, den Support für Ihre neue Lösung sicherzustellen? Welche Auswirkung hätten diese benötigten zusätzlichen Ressourcen auf Ihre Gesamtbetriebskosten?
  • Anbieter – Ist der Anbieter wirtschaftlich zukunftsfähig? Hat er laut Branchenanalysten eine starke Marktposition? Welche Reputation hat er in der Branche? Einfach gefragt: Vertrauen Sie nicht nur der Technologie, sondern auch dem Unternehmen selbst?

 

3. Probieren Sie es aus

Nehmen Sie einen Anbieter nicht beim Wort. Überzeugen Sie sich selbst. Sie wissen sicherlich besser als jeder andere, was Ihr Unternehmen benötigt. Testen Sie deshalb jede neue Technologie, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben.

  • Testphase – Wählen Sie einige Hauptanwender aus, die Ihnen helfen. Nennen wir diese Gruppe Ihre „Pilot- Anwender“. Erklären Sie dem Anbieter, dass Sie die Lösung für einen Testzeitraum nutzen möchten. Die meisten renommierten Unternehmen werden sich freuen, Ihnen ihre Lösung für eine gewisse Zeit zu Testzwecken zu überlassen.
  • Feedback – Wenn Sie die Software zusammen mit anderen Benutzern testen, bitten Sie diese, Notizen über ihre Erfahrungen anzufertigen. Achten Sie beim Sichten der Feedbacks besonders auf alles, was den Aussagen des Anbieters widerspricht.
  • Verhandeln mit Anbietern – Wann immer möglich, treffen Sie keine Kaufentscheidung allein aufgrund des Preises. Falls Ihre favorisierte Lösung teurer als die anderen ist, geben Sie sich nicht geschlagen. Versuchen Sie stattdessen, einen wettbewerbsfähigeren Preis auszuhandeln.

 

Fazit

Wenn es um den Kauf einer Collaboration- Lösung geht, wählen viele kleine und mittelgroße Softwareunternehmen den einfachen Weg. Sie entscheiden sich für das, was ihre Mitbewerber einsetzen, oder die erste Lösung, die sie kennenlernen. Mit einer besser überlegten Herangehensweise können Sie eine intelligentere Investition tätigen – und sich einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Es läuft alles auf drei Schritte hinaus:
Definieren Sie Ihre Anforderungen. Legen Sie Ihre Kriterien fest. Probieren Sie es aus. Diese einfachen Leitlinien geben Ihnen ein solides Gerüst an die Hand, mit dem Sie die ideale Collaboration-Lösung finden können. Eine Lösung, die Ihrem Unternehmen den nötigen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Gerne helfen wir Ihnen, wenn Sie mit dem Auswahlprozess beginnen. Erfahren Sie unter http://now.citrix.com/de/mobilityapps mehr über unsere Lösungen für eine bessere Zusammenarbeit. Besuchen Sie unsere Website www.GoToMeeting.de oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter: Tel. 0800 182 0591 (gebührenfrei).

 

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