Team Meetings mit verschiedenen Personentypen

May 4, 2016

Team Meetings mit verschiedenen Personentypen 1

Wie Sie extrovertierte, introvertierte und ambivertierte Mitarbeiter im selben Meeting unter einen Hut bringen

Einleitung

Wie gut Sie als Manager sind, hängt nicht nur davon ab, wie effizient Sie selbst arbeiten, sondern auch, wie effektiv Sie mit Menschen umgehen. Mitarbeiter zu leiten ist nicht immer einfach, denn verschiedene Persönlichkeitstypen erfordern verschiedene Managementstrategien.

Dies ist bei Meetings besonders deutlich. Wie Sie mit Ihren Mitarbeitern, Kunden und Vorgesetzten interagieren - und diese wiederum untereinander - wirkt sich direkt auf den Erfolg des Meetings aus. Jeder Teilnehmer bringt spezielle Charaktereigenschaften mit sich. Wie schaffen Sie es also, in Ihren Meetings Introvertierte, Extrovertierte und Ambivertierte gleichermaßen effektiv zu unterstützen und zu lenken?

Und können Online-Meetings Ihnen helfen, diese Persönlichkeitskonflikte zu überwinden, um ein besseres Ergebnis zu erzielen?

 

Dieser Ratgeber untersucht:

  • Die Charakterzüge der drei wichtigsten Persönlichkeitstypen, und in welcher Weise sie häufig missverstanden werden
  • Wie sich jeder dieser Persönlichkeitstypen in Meetings verhält
  • Führungsmethoden, die die Stärken jedes Persönlichkeitstypen hervorbringen
  • Tipps, um Konflikte zu entschärfen und gegensätzliche Persönlichkeiten dazu zu ermuntern, effektiv zusammenzuarbeiten.

 

Team Meetings mit verschiedenen Personentypen 2Meetings sind das ultimative Business-Tool

Meetings sind die beste Gelegenheit, Mitarbeiter zusammenzubringen, um Ideen auszutauschen, Probleme zu lösen und intelligentere Arbeitsweisen zu entwickeln. Ihre Teammitglieder sehen die Probleme, Schwächen und Möglichkeiten des Unternehmens von ihrem eigenen Blickwinkel aus. Die besten Führungskräfte verstehen es, diese unterschiedlichen Perspektiven in ihren Meetings hervorzubringen und sie zugunsten des Unternehmens einzusetzen.

Versuchen Sie einmal, nach einem Meeting mit einem der ruhigeren Mitarbeiter unter vier Augen darüber zu reden, was im Meeting besprochen wurde. Es wird Sie wahrscheinlich überraschen, wie viel er dazu zu sagen hat - nachdem er doch das gesamte Meeting über so still war. Wären diese Informationen nicht wertvoller gewesen, wenn er sie während der Besprechung geliefert hätte, sodass man darüber hätte diskutieren können? Was geht hier vor? Liegt es in der Natur eines Business-Meetings, dass es mehr auf einen bestimmten Persönlichkeitstyp ausgerichtet ist?

 

Der Extrovertierte, Introvertierte und Ambivertierte im Arbeitsleben

Im Laufe Ihrer Management-Karriere werden Sie jedem dieser drei Persönlichkeitstypen begegnen. Diese verschiedenen Typen zu erkennen und zu lernen, effektiv mit ihnen umzugehen, wird Ihnen helfen, das Beste aus Ihren Mitarbeitern - und ihrer eigenen Führungsposition - herauszuholen.

Als Manager steht und fällt Ihr Erfolg mit Ihren Untergebenen und Vorgesetzten. Die Fähigkeit, verschiedene Persönlichkeitstypen zu Ihrem Vorteil einzusetzen, ist eine wirksame Waffe in Ihrem Management-Arsenal.

 

Gängige Missverständnisse

Über jeden Persönlichkeitstyp herrschen allgemein falsche, aber weit verbreitete Vorstellungen: Der Extrovertierte ist laut, gesellig und grob, der Introvertierte hingegen ein schüchterner, ruhiger Einzelgänger. Dies wird zwar häufig so dargestellt, entspricht aber nicht wirklich der Realität. Jahrzehntelange Forschungen der Intro- und Extroversion haben ergeben, dass der Begriff sich eher darauf bezieht, was verschiedene Menschen antreibt. Manche Menschen empfinden die Gesellschaft anderer als belebend, während sie andere Menschen erschöpft. Die Grundlage dafür ist genetisch, also nicht etwas, das „umgelernt“ werden kann.

Das amerikanische Merriam-Webster- Wörterbuch beschreibt Extroversion als „die Handlung, der Zustand oder die Gewohnheit, sich vorwiegend mit dem zu beschäftigen, was außerhalb des Selbst liegt, und daraus Befriedigung zu ziehen“. Extrovertierte sehnen sich nach Gemeinsamkeit und blühen auf, wenn sie mit anderen interagieren. Der Kontakt mit anderen Menschen regt Extrovertierte an, und sie arbeiten lieber und besser in Gruppen als allein. Dieser Persönlichkeitstyp braucht keine „Zeit für sich“ oder persönlichen Raum, um sich vom Kontakt mit anderen auszuruhen, wie dies bei Introvertierten der Fall ist. Introvertierte können gut mit sich allein sein und fühlen sich von den Beiträgen anderer schnell überstimuliert. Während Extrovertierte ihre Energie aus der Interaktion mit anderen Menschen ziehen, suchen Introvertierte das Alleinsein, um sich von anderen zu erholen. Introvertierte verbringen die Zeit mit anderen Menschen lieber „in kleinen Dosen“ oder engerem Kreis anstatt in größeren Gruppen. Introvertierte können schüchtern sein, aber der Grund dafür liegt nicht in der Introvertiertheit.

Wie der Name bereits andeutet, befindet sich die ambivertierte Person irgendwo in der Mitte und wechselt je nach Umgebung die Seiten. Diese Menschen werden - je nach Situation - oft als introvertiert oder extrovertiert fehldiagnostiziert. Am Arbeitsplatz geben sie sich oft extrovertiert, um sich besser einzufügen. Um in Meetings das Beste aus Ihrem Team herauszuholen, ist es entscheidend, die Unterschiede zwischen diesen Persönlichkeiten zu verstehen. Jeder dieser Persönlichkeitstypen hat wichtige Stärken und Schwächen im Arbeitsumfeld. Wenn Sie dies erkennen und wissen, wie jede Persönlichkeit am besten arbeitet, können Sie die Stärken hervorbringen und einsetzen, und die Schwächen mindern. Dabei geht es nicht nur darum zu lernen, wie man jeden der Persönlichkeitstypen einzeln managt. Um den maximalen Nutzen aus Ihren Business-Meetings zu ziehen, müssen Sie herausfinden, wie Sie all diese Persönlichkeiten - trotz ihrer Unterschiede - als Gruppe managen können. Sehen wir uns im Detail an, wie sich jeder dieser Persönlichkeitstypen in einem Business-Meeting verhält.

 

Team Meetings mit verschiedenen Personentypen 3Der Extrovertierte

Sie kennen ihn, den Mitarbeiter, der nicht mit dem Reden aufhören kann und all die Ideen hat. Dessen Hand hochschießt, wenn der Chef nach Freiwilligen fragt, um vor Hunderten von Fremden eine Präsentation abzuhalten. Das ist der klassische Extrovertierte.

In Meetings stehlen Extrovertierte anderen die Show. Ausgelassen betreten sie den Raum, bewegen sich schnurstracks auf die größte Gruppe zu und kommen sofort ins Gespräch – nicht selten reißen sie es geradezu an sich. Extrovertierte blühen in Meetings auf, da sie auf ein aufmerksames Publikum treffen - eine große Gruppe von Menschen und reichlich Gelegenheit, Ideen abzuladen. Extrovertierte haben selten Angst, ihre Gedanken vor anderen zu äußern, auch wenn es Leute sind, die sie nicht kennen. Auch in Online-Meetings sind sie sehr effektiv, obwohl sie oft Verhaltenssignale übersehen und das Meeting dominieren, wenn man sie lässt.

Extrovertierte bringen ihre Ideen zwar sehr selbstbewusst ein, es sind jedoch nicht immer unbedingt die besten Ideen. Wenn Sie es versäumen, den Einfluss der Extrovertierten etwas einzudämmen, laufen Sie als Führungskraft Gefahr, sogenanntes „Gruppendenken“ aufkommen zu lassen.

Extrovertierte sind ebenfalls fantastisch in Verkaufsgesprächen. Sie haben oft die erstaunliche Fähigkeit, selbst zu völlig Unbekannten schnell eine Beziehung aufzubauen, und verfügen nicht selten über eine rasche Auffassungsgabe, sodass sie immer eine schnelle Antwort parat haben.

„ Extrovertierte haben selten Angst, ihre Gedanken vor anderen zu äußern“

 

Team Meetings mit verschiedenen Personentypen 4Der Introvertierte

Kennen Sie den Mitarbeiter, die immer bereit ist, Protokoll zu führen? Der in der hinteren Ecke sitzt und sich selten äußert, es sei denn, er wird direkt angesprochen? Das ist der klassische Introvertierte. In Meetings sind Introvertierte manchmal eine Quelle der Frustration, vor allem, wenn Sie wissen, dass sie übersprudeln mit kreativen Ideen. Sie wollen selten vor anderen reden und einige fühlen sich oft auch bei Smalltalk nicht wohl.

Introvertierte werden manchmal als spröde oder schüchtern beschrieben. Dies liegt daran, dass sie - anders als ihre extrovertierten Kollegen - einfach nicht die gleiche Befriedigung darin finden, sich mit anderen auszutauschen. Introvertierte Menschen mischen sich selten in andere Gespräche ein, vermeiden es, ihre Ideen vor Menschen zu äußern, die sie nicht kennen, und versuchen nie, das Gespräch zu dominieren. Tatsächlich kann es schwierig genug sein, sie zur Teilnahme zu ermutigen.

Introvertierte sind wohlüberlegte Redner. Sie brauchen Zeit, um ihre Gedanken zu sammeln und zu überdenken, bevor sie sie mit anderen teilen. Das kann den natürlichen Fluss einer Diskussion unterbrechen, wenn sie in vollem Gange ist, vor allem, weil extrovertierte Personen ihre Ideen während des Redens entwickeln. Der Vorteil besteht jedoch darin, dass introvertierte Menschen oft kreativ und intellektuell sind. Für sie ist es wichtig, vorher darüber nachzudenken, was sie sagen werden. Oft sind sie perfektionistisch veranlagt und wollen die beste Idee haben, nicht nur irgendeine. Introvertierte sind effektiv in kleineren Besprechungen und Online-Meetings. Groß angelegte, protzige Vertriebsmeetings voller kontaktfreudiger Personen sind der Albtraum eines jeden introvertierten Mitarbeiters, und er wird sich bei diesen Gelegenheiten eher zurückhalten.

„Introvertierte sind oft kreativ und intellektuell“

 

Team Meetings mit verschiedenen Personentypen 5Der Ambivertierte

„Es gibt keine rein introvertierten oder extrovertierten Menschen. Eine solche Person befände sich im Irrenhaus“,1 sagte Carl Jung im Jahre 1957 und verwies damit auf die Tatsache, dass Introversion und Extroversion lediglich die Extreme desselben Spektrums sind. Der ambivertierte Mensch befindet sich irgendwo in der Mitte und verfügt sowohl über introvertierte als auch extrovertierte Tendenzen. Ambivertierte fühlen sich oft recht sicher in Meetings mit Mitarbeitern, die sie kennen, halten sich jedoch zurück, wenn Unbekannte dabei sind.

Sie sorgen bei Meetings für einen gewissen Ausgleich und können sich, im Gegensatz zu den anderen beiden Extremen, meistens an jede Situation anpassen. In lauten, gesprächigen Umgebungen sind sie extrovertiert, in einer kleinen, ruhigen Fokusgruppe aufmerksamer und besonnener. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass sich ein ambivertierter Mensch direkt in der Mitte des Spektrums befindet, es macht ihm jedoch nicht viel aus, mit dem einen oder anderen Extrem konfrontiert zu werden.

Dank dieser Flexibilität sind Ambivertierte effektive Meeting-Teilnehmer, online oder offline. Sie sind vielleicht etwas zurückhaltender, wenn es darum geht, während einer Videokonferenz zu sprechen oder vor Unbekannten eine Präsentation zu halten. Die Tatsache, dass sie es trotzdem tun können, bedeutet, dass sie anpassungsfähig, flexibel und ein wertvoller Teil des Unternehmens sind. In gleicher Weise sind ihnen kleine, intime Geschäftsmeetings, in denen jeder nacheinander seinen Beitrag präsentiert, vielleicht etwas zu langsam, sie haben jedoch auch nicht das Bedürfnis, die Diskussion an sich zu reißen.

„Ambivertierte sorgen bei Meetings für einen gewissen Ausgleich“

Die wichtigsten vier Überlegungen für den Umgang mit den drei Persönlichkeitstypen

Sie wissen jetzt, dass diese Persönlichkeiten existieren und so bleiben werden. Die große Frage ist jedoch: Wie bringen Sie alle drei Persönlichkeitstypen dazu, in einem Meeting miteinander zu interagieren?

Versuchen Sie nicht, einen Introvertierten zu einem Extrovertierten zu machen, oder umgekehrt.

Die große Mehrheit der Mitarbeiter hat es gelernt, ihren Persönlichkeitstyp zu verschleiern, wenn es darauf ankommt. So muss z.B. auch ein sehr introvertierter Mitarbeiter bis zu einem gewissen Grad extrovertiert erscheinen, um erfolgreich ein Vorstellungsgespräch zu meistern. Grundlegend wird sich dieser Persönlichkeitstyp jedoch nie ändern, er kann es gar nicht. Extrovertierte werden immer soziale Interaktion suchen, weil es ihnen Energie gibt, während Introvertierte es immer etwas anstrengen wird. Ambivertierte befinden sich in der glücklichen Lage, sowohl introvertiert als auch extrovertiert agieren zu können, sodass sie nicht das gleiche Unbehagen verspüren, wenn sie in einer sozialen Situation auf eins der beiden Extreme stoßen. Beim Management extrovertierter, introvertierter und ambivertierter Mitarbeiter geht es mehr darum, ihre jeweiligen Stärken einzusetzen, als darum, ihre Schwächen zu reparieren. Ambivertierte haben manchmal das Gefühl, sich in einer Arbeitsumgebung als extrovertiert präsentieren zu müssen. Wenn sie Gelegenheit bekommen, ihre introvertierte Seite zu zeigen, kann dies entspannend auf sie wirken, sodass sie ihre Kreativität entfalten können, die in „geselligeren“ Situationen unterdrückt wird. Introvertierte sollten nicht dazu überredet werden, eine Live-Präsentation zu halten, wenn sie sich dabei nicht wohl fühlen. Sie könnten ihnen jedoch vorschlagen, eine Online-Präsentation abzuhalten. Auf diese Weise müssen sie zwar die Präsentation durchführen, sie befinden sich jedoch in der relativen Sicherheit des eigenen Büros und haben ihren Notizen dabei. Kleine Adaptionen wie diese tragen dazu bei, Introvertierten zu zeigen, dass ihr Beitrag geschätzt wird. Die Tatsache, dass sie physisch vom Rest der Gruppe getrennt sind, hilft ihnen vielleicht sogar, ihre Ideen und Vorschläge besser zu artikulieren, da sie es mehr als persönliches Gespräch und weniger als Gruppenaktivität empfinden.

 

Ziehen Sie unterschiedliche Meeting- Stile in Betracht, die sich für alle Persönlichkeiten eignen.

Typische Meetings sind der Traum eines jeden Extrovertierten: Viele Leute sitzen zusammen an einem Tisch - mit dem einzigen Ziel zu reden und im Team zusammenzuarbeiten. Leider ist der Traum des Extrovertierten der Albtraum des Introvertierten. Falls noch nicht geschehen, sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, Ihre Meetings anders zu organisieren. Es gibt keine Regel, die besagt, dass sich alle Teilnehmer im selben Raum befinden müssen, oder dass jeder Teilnehmer sofort etwas beitragen muss. Einige Ihrer kreativsten Denker ziehen es wahrscheinlich vor, sich über eine Online-Meeting-Plattform dazuzuschalten und vorher etwas Brainstorming zu betreiben. Vielleicht ist dies nicht so schlimm, vor allem, wenn es dazu führt, dass das Meeting bessere Resultate bringt als dies sonst der Fall wäre?

Sie sollten ebenfalls kleinere, auf bestimmte Schwerpunkte konzentrierte Meetings, Webinare oder persönliche Besprechungen unter vier Augen in Betracht ziehen. Dies mag zwar keine praktische Lösung für jedes Meeting darstellen, aber für wichtige Meetings, in denen Ideen gefunden werden sollen, zahlt sich der Extra-Aufwand aus.

Denken Sie auch darüber nach, wie Sie Ihre Meetings besser vorbereiten können. Falls alle Teilnehmer über ein Twitter-Konto verfügen, könnten Sie die Tagesordnung mittels Hashtags veröffentlichen.

Dadurch kann jeder unter dem Hashtag Gedanken und Vorschläge einbringen. Das gibt Introvertierten reichlich Gelegenheit, im Vorfeld nachzudenken. Ambivertierte Mitarbeiter dürfen ihre Stärken ausspielen und Extrovertierte bekommen Gelegenheit, all diese Ideen in Echtzeit auszudiskutieren.

 

Verschiedene Aufgaben für verschiedene Mitarbeiter

Extrovertierte, Introvertierte und Ambivertierte kommunizieren und interagieren auf unterschiedliche Weise. Dies wirkt sich auch darauf aus, welche Aufgaben sie am liebsten - und besten - ausführen. Wenn Sie diesen Gedanken über den Meeting-Raum hinaus weiterführen wollen, überlegen Sie sich, anfallende Aufgaben entsprechend der bereits angesprochenen Stärken und Schwächen zuzuweisen.

Introvertierte sind nicht besonders effektiv im Kundenkontakt, einfach weil sie es nicht mögen – in dieser Hinsicht sind Extrovertierte weitaus begabter. Wenn Sie also jemanden brauchen, der zu einer Fachmesse fahren oder eine Kundenpräsentation abhalten soll, ist der Extrovertierte die perfekte Wahl. Dagegen sind Introvertierte bestens dazu geeignet, ein kleines Forschungsprojekt zu verwalten oder einen Geschäftsbericht zu erstellen.

Ambivertierte nehmen gerne neue Herausforderungen an, fühlen sich aber sicherer, wenn sie einen vertrauten Kollegen an ihrer Seite haben. Und obwohl Ambivertierte allem Anschein nach gerne so wie ihre introvertierten Kollegen alleine an Projekten arbeiten, sollten Sie sicherstellen, dass sie reichlich Gelegenheit haben, Ideen mit anderen Kollegen auszutauschen - persönlich oder per Videokonferenz. Zuviel Isolation kann die Arbeitsleistung Ambivertierter beeinträchtigen, da sie den sozialen Ausgleich brauchen, um sich zu entfalten.

Videokonferenzen sind ebenfalls ein hervorragendes Mittel, um Extrovertierten, die ans Büro gebunden sind, zwischenmenschliche Interaktionen nach außen zu ermöglichen. Machen sie deshalb Videokonferenzen zu einem festen Bestandteil Ihrer Unternehmenskommunikation - ganz wie E-Mail und Telefon.

 

Die Stärke des einen ist die Schwäche des anderen.

Vergessen Sie nie, dass introvertierte Mitarbeiter ebenso wertvoll sind wie ihre ambivertierten und extrovertierten Kollegen, und dass kein Persönlichkeitstyp besser ist als die anderen. Es mag einfacher sein, mit den kontaktfreudigeren Mitabeitern umzugehen. Die ruhigen Denker jedoch, die man nie beim Kaffeeklatsch trifft, sind oft eine wahre Goldgrube an Erkenntnissen, die ein guter Manager zu erschließen weiß.

Eine gute Möglichkeit, die Stärken aller Persönlichkeitstypen gleichzeitig einzusetzen, besteht im sogenannten „Brainwriting“. Ein Beispiel: Während eines Produktentwicklungsmeetings platzt der Extrovertierte mit einer Idee heraus, die nicht besonders schlecht, aber auch nicht besonders gut ist. Das verleitet die ambivertierten und introvertierten Mitarbeiter dazu, sich mit dieser eher mittelmäßigen Idee zu beschäftigen, anstatt kreativ zu denken und eine bessere Idee zu finden. Der Prozess läuft in die falsche Richtung. Beim „Brainwriting“ werden zuerst die Ideen formuliert. Die Diskussion erfolgt danach, sodass man sich von vornherein auf die besten Ideen konzentrieren kann.

Anhand dieser Vorgehensweise können Sie sicherstellen, dass alle Persönlichkeitstypen zusammenarbeiten und ihre Stärken gemeinsam einsetzen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die extrovertierten Mitarbeiter haben Gelegenheit, den kollaborativen Arbeitsstil ihrer introvertierten Kollegen wahrzunehmen. Die introvertierten Mitarbeiter lernen, wie hilfreich eine lebendige Diskussion und der Input anderer sind, um Ideen zu entwickeln. Die ambivertierten Mitarbeiter sehen, dass beide Arbeitsweisen effektiv sind und Resultate bringen. Zudem können sie in Ruhe zuhören und nachdenken, ohne das Gefühl zu haben, sofort etwas beitragen zu müssen.

 

Fazit

Als Manager ist es Ihre Aufgabe, für Ihr Unternehmen das Beste aus Ihren Mitarbeitern herauszuholen. Indem Sie Ihren Mitarbeitern ermöglichen, auf eine Weise zusammenzuarbeiten, die ihren Bedürfnissen entgegenkommt, fühlen sie sich höher wertgeschätzt. Auch Sie profitieren davon, da Sie Ihre Management-Fähigkeiten demonstrieren. Und schließlich trägt Ihr gemeinsamer Erfolg auch zu dem des Unternehmens bei.

Isolation ist keine Lösung. Wenn Extrovertierte, Introvertierte und Ambivertierte - wie hier empfohlen - effektiv zusammenarbeiten, sind die Ergebnisse phänomenal. Und wenn vormals unmotivierte Mitarbeiter eine aktivere Rolle im Unternehmen übernehmen, bemerken Sie bestimmt bald eine weitaus höhere Arbeitsmoral.

Wenn Extrovertierte, Introvertierte und Ambivertierte effektiv zusammenarbeiten, sind die Ergebnisse phänomenal.

Team Meetings mit verschiedenen Personentypen 6

 

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1 Dr. Evans, Richard. Conversations with Carl Jung – The Huston Interviews (Gespräche mit Carl Jung - die Huston Interviews), 1957

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